Gebaute Vision:
Das neue Theater in Münster
Über einen Ort, der Geschichte atmet
Mittwoch, 10.03.2027, 15:30 Uhr
Vortrag
Veranstalter: Deutscher Verband Frau und Kultur Gruppe Münster e.V.
Ort: Restaurant & Café Zum Himmelreich, Annette-Allee 9, 48149 Münster
Theater Münster: Blick zum öffentlichen Innenhof mit der Gartenfassade des Romberger Hofes - Foto: Stefan Rethfeld

Theater Münster: Blick zum öffentlichen Innenhof mit der Gartenfassade des Romberger Hofes - Foto: Stefan Rethfeld

Das neue Theater in Münster eröffnete vor 70 Jahren. Es wurde zu einem Ort des Aufbruchs für die künftige Stadtgesellschaft. Der Entwurf des jungen Architektenteams aus Harald Deilmann, Max von Hausen, Ortwin Rave und Werner Ruhnau griff den vielschichtigen Kontext des Ortes auf. Innovativ waren vor allem die räumlichen Bezüge zum historischen Umfeld.

Ein halbes Jahrhundert lang, von 1895 bis 1945, lagen an der Neubrückenstraße die Kulturbauten der Stadt. Zusammen bildeten sie ein dichtes Kulturquartier. In der Nachbarschaft standen der Romberger Hof, das Lortzing-Theater und die Stadthalle. Am Alten Fischmarkt lagen die Kammerspiele. Auch der Gründungsort der Theaterstadt Münster, das fürstbischöfliche Komödienhaus am Roggenmarkt, war nur gut 100 Meter entfernt.

Der Zweite Weltkrieg zerstörte das Kulturquartier fast vollständidg. Dennoch wurde das Vergangene zum Ausgangspunkt für den Neubau. Der Vortrag von Stefan Rethfeld, Architekt und Journalist, veranschaulicht in seinem Vortrag die Entwicklung von der einstigen Adelsadresse zum städtischen Kulturort, der auch in Zukunft der Weiterentwicklung bedarf.

Zum Thema:

Stefan Rethfeld: Gebaute Vision: Das neue Theater in Münster – Über einen Ort der Geschichte atmet.
In der Zeitschrift: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe, 2026.1 (S. 31-38):
Link zum Heft (PDF-Download)
Bezug: Gedruckte Hefte über die Redaktion der LWL-DLBW (Dr. Gisela Woltermann).
Auch liegt die Zeitschrift kostenlos am Eingang des Landeshauses in Münster aus.